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Wenn der rosa Schein trügt: Krisengipfel nach Betrug bei Führerscheinprüfung in Tirol

Die Aufdeckung eines Betrugsversuchs bei einer Führerscheinprüfung ergab Hinweise auf ein kriminelles Netzwerk, das professionelles Schummeln ermöglicht.

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Nicht bei jeder Führerscheinprüfung geht es mit rechten Dingen zu.
© picturedesk

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Ein kürzlich vereitelter Betrug bei einer Führerscheinprüfung lässt jetzt bei den Tiroler Behörden die Alarmglocken schrillen. Vor allem deshalb, weil die technische Ausrüstung der ertappten Schwindlerin keineswegs nach Bastelarbeit aussah. Im Gegenteil, Kamera samt Akku waren professionell in die Kleidung der Führerschein-Aspirantin eingearbeitet. Für die Behörden ein Indiz, dass der „James-Bond“-Pullover bereits öfter bei theoretischen Fahrprüfungen zum Einsatz kam. Vermutet wird ein professionelles Netzwerk, das unsicheren Fahrschülern gegen Bezahlung zum rosa Lappen verhilft. Jetzt suchen die Behörden eine Strategie, um den Betrügern das Handwerk zu legen. Bereits heute findet ein Krisengipfel statt.


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