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Finanzielle Vollbremsung: Die fetten Jahre sind im Motorsport vorerst vorbei

Weniger ist am Ende doch mehr: Der Motorsport hat die Zeichen der Zeit erkannt und in Sachen Budgets eine Vollbremsung hingelegt. Ob Formel 1, MotoGP oder DTM – nirgends blieb alles beim Alten.

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Die Party beim milliardenschweren Rennzirkus Formel 1 ist zwar nicht zu Ende, aber Größe und Exklusivität haben ein Limit erfahren.
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Innsbruck – 500 Millionen Euro Budget bei den „Big Playern“ wie Ferrari, 1500 Mitarbeiter in den Fabriken und insgesamt Umsätze jenseits der zwei Milliarden für die Formel-1-Kassen – nur wenige Jahre nach der Finanzkrise war die Königsklasse wieder im finanziell hochtourigen Bereich unterwegs. Doch der „Global Player“ hat schon vor der Corona-Pandemie erkannt, dass sich der finanzielle Tanz am Limit mittelfristig nicht rechnet. Die Folge war eine heuer eingeführte Budgetobergrenze, die im Vorjahr noch einmal vorsorglich auf 130 Millionen Euro nach unten korrigiert wurde. Auch andere Rennserien mussten umdenken. Das Motto lautet nun „Gesundsparen“.


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