Tiroler „Gemeindeschmiede“ wird von der Opposition angezweifelt

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Junge sollen vermehrt in die Dorfparlamente einziehen.
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Tirols Gemeindestuben und Bürgermeister kämpfen mit einem Überalterungsproblem. Deshalb haben diese Woche Gemeindeverband, GemNova und das Land die Initiative „Gemeindeschmiede“ präsentiert. Damit sollen mehr junge Menschen für die kommunale Politik begeistert werden. Immerhin finden in Tirol 2022 Gemeinderatswahlen statt.

FPÖ, NEOS und Liste Fritz haben an der Überparteilichkeit der Gemeindeschmiede so ihre Zweifel. Sie orten stattdessen eine ÖVP-Kampagne, noch dazu eine schlecht getarnte, wie FP-Landeschef Markus Abwerzger sagt: „Mit einem Wirrwarr an getarnten tiefschwarzen Namenslisten will die ÖVP in den Gemeinden ihre Macht manifestieren.“ NEOS-Chef Dominik Oberhofer kritisiert, dass die Oppositionsparteien in das Projekt nicht involviert waren. Die Liste Fritz ortet einen „ÖVP-Schmäh“. (TT)

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