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Studien für Oetz-Umfahrung, Initiative mahnt „transparenten Prozess“ ein

Der Tatendrang rund um eine Verkehrsstrategie für das Ötztal wurde von Covid stark eingebremst. Nun liegen allerdings erste Teilergebnisse und Maßnahmen vor.

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Die Verkehrssituation im Ötztal, speziell im Vorderen Ötztal durch das Ortsgebiet von Oetz (Bildmitte), hat an Spitzentagen unerträgliche Ausmaße angenommen. Nach der Prüfung der Mobilitätsstrategie durch die Verkehrsabteilung will das Land Machbarkeitsstudien für eine Umfahrung von Oetz in Auftrag geben.
© Kuen

Von Thomas Parth

Ötztal – Diese Woche beschloss der Haminger Gemeinderat finanzielle Zuschüsse zum Halbstundentakt des VVT von Ötztal Bahnhof bis nach Gurgl. In Oetz wurde jüngst ein Tempo 30 beschlossen, worüber man in Sautens ebenfalls ernsthaft diskutiert. Doch wie steht es um die versprochene Homepage und die weiteren Schritte in der Bürgerbeteiligung? Planungsverbandsobmann im Ötztal ist der Oetzer Bürgermeister Hansjörg Falkner: „Zugegeben, die Pandemie hat uns etwas zurückgeworfen, speziell was die Bürgerbeteiligung betrifft.“ Zuletzt hatte die Bürgerinitiative „Lebenswertes Oetz“ in einem offenen Brief u. a. einen „transparenten Prozess“ eingemahnt: „Von einer fortlaufenden Information der Bevölkerung über den aktuellen Stand der Dinge sowie von der angekündigten Homepage ist weit und breit nichts zu sehen.“


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