Chinese erschlich sich mit falscher Identität Arbeitserlaubnis in St. Johann

Im echten Leben chinesischer, auf dem Papier ungarischer Staatsbürger. Durch diese neue Identität konnte ein 30-Jähriger in St. Johann in Tirol arbeiten und Sozialleistungen in Anspruch nehmen. Am Mittwoch flog die Urkundenfälschung auf.

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(Symbolfoto)
© HELMUT FOHRINGER

St. Johann in Tirol – Am Mittwoch flog in St. Johann in Tirol die Fälschung besonders geschützter Urkunden auf. Gegen 13 Uhr führte die Finanzpolizei in einem Restaurant Kontrollen durch. Ein 30-jähriger Chinese wies sich dabei mit einem gefälschten ungarischen Dokument aus, flüchtete aber kurz darauf. Polizeibeamte konnten den Mann nach kurzer Fahndung festnehmen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 30-Jährige die gefälschten Dokumente angeblich im Sommer 2016 in Wien gefunden und behalten hatte. Durch diese falsche Identität konnte er in Österreich arbeiten, was ihm als chinesischer Staatsbürger nur bedingt möglich gewesen wäre.

Zudem ließ er sich auch eine E-Card ausstellen und nahm mehrmals unter der falschen Identität ärztliche Behandlungen in Anspruch. Der 30-Jährige, welcher auch nicht gemeldet war, wurde ins Polizeigefangenenhaus eingeliefert. Anzeigen folgen. (TT.com)

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