„Wege aufzeigen, durch die der Glaube vertieft wird“

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167 Menschen nahmen an der Synode der Diözese Innsbruck in den Jahren 1971 und 1972 teil.
© Diözesanarchiv

Innsbruck – Die Diözese Innsbruck war noch kein Jahrzehnt alt, als sich eine Synode mit den drängende Fragen der Seelsorge beschäftigen sollte. Am 1. und 2. Mai 1971 fand der Auftakt zu diesem rund mehrere Monate dauernden Diskussionsprozess statt. 167 Männer und Frauen trafen sich morgen vor 50 Jahren zu der konstituierenden Sitzung.

Etwa die Hälfte davon waren Laien, wie die Diözese gestern in einer Aussendung mitteilte. Diese seien bereits einige Zeit zuvor bei den ersten allgemeinen Pfarrgemeinderatswahlen am 15. November 1970 festgelegt worden. Damit diese überhaupt teilnehmen durften, war eine Sondergenehmigung des Vatikans notwendig.

Schließlich wurde ein Vorschlag des Pastoralrates zu den Zielen der Synode verabschiedet. „Wege aufzuzeigen, durch die der Glaube vertieft, die innere Einheit der Kirche in der Diözese gestärkt und der gesellschaftliche Heilsauftrag wirksamer erfüllt wird“, lauteten Teile davon. Die Kirchenversammlung wurde unter das Motto „Miteinander – für alle“ gestellt.

Mehrere große Themenbereiche wurden von den Teilnehmern bei den folgenden Treffen diskutiert – von der Jugendarbeit über den Dienst am Menschen und die Sakramente bis zu der Frage nach der familienfreundlichen Pfarre in der Stadt und am Land.

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Klaus Egger, ehemaliger Generalvikar der Diözese, hielt einmal über die Synode fest, dass sich die Tiroler Kirche „den Herausforderungen der Zeit durchaus gestellt hat“. Einige Beschlüsse seien zu Selbstverständlichkeiten des kirchlichen Lebens geworden, etwa dass Firmlinge außerschulisch auf das Sakrament vorbereitet werden. (TT)


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