Regeln für die Sterbehilfe: Jetzt ist die Politik am Zug

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Beihilfe zum Suizid ist ab 2022 zulässig.
© APA/Fohringer

Wien – Auf Einladung des Justizministeriums haben in der vergangenen Woche mehr als 30 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen in einem „Dialogforum“ per Video beraten, wie Sterbehilfe geregelt werden soll. Der Verfassungsgerichtshof hat das absolute Verbot mit Ende 2021 aufgehoben. Sollen Begleitmaßnahmen rechtzeitig in Kraft treten können, muss bis zum Sommer ein Gesetzesentwurf vorliegen. Am Zug sind jetzt Justizministerin Alma Zadić (Grüne) und die Bundesregierung.

Einig waren sich die Teilnehmer des „Dialogforums“ nach Informationen der TT bei der Forderung, die Palliativ- und Hospizbetreuung für schwer kranke Menschen auszubauen. Konträr waren die Ansichten aber bei der Frage, wer Sterbehilfe in Anspruch nehmen darf – nur schwer und unheilbare kranke Menschen oder ein weiterer Kreis von Personen. (sabl)


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