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Re-Start des Tiroler Tourismus: Hoteliers holen Personal aus der Kurzarbeit

Tirols Hoteliers holen ihr Stammpersonal aus der Kurzarbeit. Die Suche nach neuen Mitarbeitern wird sich aber schwierig gestalten.

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Eine Wiedereröffnung geht nicht von heute auf morgen. Teambesprechungen sollen die Mitarbeiter eröffnungsfit machen.
© iStock

Von Brigitte Warenski

Innsbruck – Seit dem November 2020 mussten österreichweit Hotels und Restaurants – mit Ausnahme von Unterkünften für Dienstreisen und Take-away – ihren Betrieb auf null herunterfahren. Seit der Ankündigung, dass es am 19. Mai für den Tourismus einen Re-Start geben wird, laufen die Personalvorbereitungen auf Hochtouren, wie eine TT-Umfrage zeigt.

„So ein Re-Start geht nicht einfach von heute auf morgen"

Thomas Hackl, Geschäftsführer des „Goldenen Adlers“ in der Innsbrucker Altstadt, möchte sein gesamtes 40-köpfiges Stammpersonal aus der Kurzarbeit holen. „Um bestens vorbereitet zu sein, gibt es bereits Treffen mit dem Service- und Küchenteam, weil so ein Re-Start nicht einfach von heute auf morgen geht“, so Hackl. Dabei geht es Hackl nicht nur darum, Abläufe im Restaurant und Hotel nochmals durchzuspielen. „Der Körper ist so eine Belastung wie das lange Stehen nach der Auszeit nicht mehr gewohnt, da muss man langsam wieder hineinkommen. Und man muss miteinander reden über das, was die Mitarbeiter beschäftigt, denn man darf die psychischen Aspekte der Corona-Krise nicht vergessen.“ Froh ist Hackl, dass er nicht auf Mitarbeitersuche gehen muss, weil Menschen der Tourismusbranche in der Pandemie „den Rücken gekehrt haben und weil der Tourismus ja so und so schon mitarbeitertechnisch vor großen Herausfoderungen steht“.


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