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Busunfall 2001 bei Vomp: Gedenken an eine Katastrophe

Heute vor genau 20 Jahren forderte ein Busunfall auf der A12 bei Vomp acht Tote. Gerda Seyr und ihr Enkel Max Wilfling überlebten schwer verletzt.

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300 Helfer standen auf der A12 im Großeinsatz. Oben: Max (l.) mit angenähtem Arm, seiner Mutter, seinem Bruder und einer Krankenschwester in der Klinik. Darunter das letzte Bild vor dem Unfall von ihm in Eppan. Unten: Gerda Seyr mit Enkel Max und Tochter Martina Wilfling (v. l.) heute mit Artikeln über das Unglück.
© Köchler (19; Wilflling), Dähling (1)

Von Angela Dähling

Vomp, Jenbach – Immer gut gelaunt, immer fesch gekleidet. Gerda Seyr sieht man weder ihre 80 Lebensjahre noch die schwere Verletzung an, die sie vor genau 20 Jahren fast ihr Leben gekostet hätte. Die Jenbacherin saß in dem Gelenkbus der Zillertaler Verkehrsbetriebe. Gemeinsam mit 61 Mitgliedern des Vereins „Wanderfreunde von Maria Brettfall“ war sie am 1. Mai 2001 auf dem Rückweg vom Wanderausflug in Eppan.

Sie saß im vorderen Teil des Busses auf der linken Seite. Neben ihr der sechsjährige Enkel Max, vor ihr Ehemann Adolf (er verstarb 2018). „Wir waren alle gut gelaunt, der sympathische Busfahrer sagte uns, wir seien rechtzeitig daheim, um das Ende des Fußballmeisterschaftsspiels der Innsbrucker noch sehen zu können“, erzählt sie. Doch dazu kam es nicht.


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