Plus

Epidemiegesetz: Entschädigung bisher erst für 400 Tiroler Betriebe

Bei 28.000 Anträgen erhielten erst 400 Betriebe eine Entschädigung nach dem Epidemiegesetz, beklagt FPÖ-Mandatar Gerald Hauser.

  • Artikel
  • Diskussion (1)
FPÖ Mandatar Gerald Hauser.
© Brunner Images

Innsbruck – Wie vor Kurzem NEOS-Mandatar Gerald Loacker äußert auch FPÖ-Nationalrat Gerald Hauser massive Kritik an der schleppenden Auszahlung der Entschädigungen an jene Tiroler Betriebe, die beim Corona-Ausbruch vor einem Jahr von den Bezirksbehörden des Landes auf Basis des Epidemiegesetzes geschlossen wurden. Diesen Betrieben steht für einen gewissen Zeitraum – zwischen zwei und 13 Tagen – eine Entschädigung für den Verdienstentgang zu.

Wie schon Loacker hat auch Hauser mittels parlamentarischer Anfrage den Stand der Auszahlungen dieser Gelder in den Bundesländern abgefragt. Fazit: Laut dem Land Tirol waren mit Stand 12. März 2021 rund 28.000 Verfahren anhängig. Rund 5900 Akten betrafen Beherbergungsbetriebe, ca. 2700 Gastro-Betriebe, ca. 1700 Handels- und Dienstleistungsbetriebe.


Kommentieren


Schlagworte