Sekundenschlaf: Lenkerin in Stans 30 Meter durch Luft katapultiert

Bei einem schweren Autounfall wurde am Samstagnachmittag eine 55-jährige Autofahrerin auf der Inntalautobahn bei Stans verletzt: Die Frau dürfte kurz hinter dem Steuer eingenickt sein.

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Ein erfahrener Ersthelfer zog die Verunglückte aus dem Wrack.
© ZOOM.TIROL

Stans – Ein schwerer Autounfall ereignete sich am späten Samstagnachmittag auf der Inntalautobahn bei Stans: Eine 55-jährige Fahrzeuglenkerin verlor in Fahrtrichtung Innsbruck aus Salzburg kommend die Kontrolle über ihren Pkw, stieß gegen eine am Pannenstreifen beginnenden Leitschiene und wurde durch die Luft katapultiert. Das Auto kam nach rund 30 Metern wieder auf die Fahrbahn, schlitterte 120 Meter weiter und prallte erneut gegen die Leitschiene. Schließlich kam das Unfallauto auf der Fahrerseite liegend am ersten Fahrstreifen zum Stillstand.

Ein nachkommender Unfallzeuge und ausgebildeter Ersthelfer barg die Verletzte durch die Windschutzscheibenöffnung aus dem verunfallten Fahrzeug. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde die Lenkerin mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Bezirkskrankenhaus Schwaz eingeliefert.

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Im Einsatz standen die Feuerwehr Jenbach mit drei Fahrzeugen und 25 Mitgliedern, der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und sieben Mann, der Asfinag-Streckendienst und eine Polizeistreife der Autobahnpolizei Wiesing. Der erste Fahrstreifen war während der Unfallaufnahme bis zur Fahrzeugbergung gesperrt. Dadurch bildeten sich zweitweise Staus. An der Straßeneinrichtung entstand Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe. (TT.com)


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