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Gewinnversprechen im Briefkasten: Nur Schall und Rauch

Kriminologen und Konsumentenschützer haben es mit immer neuen Betrugsmaschen zu tun, doch auch vor bekannten Tricks wie Gewinnzusagen wird nach wie vor gewarnt.

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Geschenktes Geld? Bei solchen Versprechungen ist immer Vorsicht angebracht.
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Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Ein rot umrahmter „Vertraulich“-Stempel, ein so genanntes „Sozietäts-Siegel“ zum Aufkleben und sogar ein Wappen mit Königskrone: Die als „wichtige Urkunde“ bezeichnete „Offizielle Bestätigung für den Gewinner“, unterzeichnet von einem „bestellten Prüfungsbevollmächtigten“ mit Doktortitel, ist dazu geeignet, manche zu beeindrucken. Es geht um immerhin 3450 Euro, den diese Sozietät, laut Wörterbuch nichts anderes als der Zusammenschluss von mindestens zwei Personen mit gemeinsamem Ziel, an einen vermeintlich Glücklichen verteilen möchte. Oder das zumindest mit großen Worten verspricht: Denn man sei rechtlich dazu verpflichtet, wie es weiter heißt, die Auszahlung zu überprüfen und für den ordnungsgemäßen Ablauf Sorge zu tragen. Ihr Mandant: der „Edelweiss Versand“ aus Salzburg.


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