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Wiener SPÖ-Finanzstadtrat Hanke: „Unser Anspruch muss die Kanzlerschaft sein“

Wiens SPÖ-Finanzstadtrat Peter Hanke wird als rote Hoffnung für die Bundespolitik gehandelt. Sein Beiname: „Der junge Vranitzky“.

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Peter Hanke, Wiener Finanz- und Wirtschaftsstadtrat, sieht bei der Bundes-SPÖ in puncto Geschlossenheit „noch Luft nach oben“.
© Pfarrhofer

Wie bitter war es für Sie, am 1. Mai nicht über die Ringstraße zum Wiener Rathaus marschieren zu dürfen?

Peter Hanke: Es hat geschmerzt, weil der Mai-Aufmarsch zur inneren Logik der SPÖ gehört. Meinen Schmerz konnte ich ein wenig mildern, weil ich als Finanz- und Wirtschaftsstadtrat unserer Regierung für einen Großteil der Agenden der Stadt – „Finanzen, Wirtschaft, Arbeit“ – die Verantwortung trage. Wir konnten in der Corona-Krise eindrucksvoll beweisen, dass wir in Wien sehr viel Positives weiterbringen.

In Wien haben Sie den Erfolg der Sozialdemokratie betont, europaweit steckt die Sozialdemokratie in einer Krise.

Hanke: Ich sehe dies in Wellenbewegungen. In der Wiener SPÖ stehen wir jedenfalls mit Bürgermeister Michael Ludwig an der Spitze für Geschlossenheit und gehen hier einen eigenständigen und erfolgreichen Weg. Wir zeigen, wie ein Land funktionieren kann, wenn Sozialdemokraten das Sagen haben.

Bürgermeister Ludwig hat nach der Wahl den Koalitionspartner gewechselt. Er regiert nach den Grünen jetzt mit den NEOS. Wie bewerten Sie die Zusammenarbeit mit den NEOS?


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