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Minus von 123 Mio. Euro: Ringen mit dem Bund über Millionen für Tirols Spitäler

Bilanz 2020 für die neun Tiroler Spitäler liegt vor. Abgang erhöhte sich Corona-bedingt auf 123,6 Mio. Euro, Land hat bereits 42 Mio. abgefedert.

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Die Corona-Pandemie hat voll auf das Spitalswesen durchgeschlagen – auch finanziell.
© APA

Von Peter Nindler

Innsbruck – Im Land spricht man noch von einer Zwischenabrechnung, aber an der Schlussbilanz in einigen Wochen wird sich nicht viel ändern. Corona hat 2020 auf die neun Tiroler Krankenanstalten voll durchgeschlagen. Die Betriebsergebnisse haben sich auf den ersten Blick zwar verbessert, aber nur deshalb, weil das Land den Spitälern bereits im Vorjahr mit einer Liquiditätsspritze von rund 42 Millionen Euro akut geholfen hat. Für 2020 gab es einen Zuschuss in Höhe von 41,6 Millionen Euro, wobei 17,8 Mio. Euro auf die peripheren Häuser entfallen. 23,8 Millionen Euro erhalten die Tirol Kliniken.


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