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TT-Leitartikel zu Tiroler Krankenhäusern: Spitäler gibt es nicht zum Nulltarif

Das Gesundheitssystem hält der Pandemie bisher stand, es benötigt allerdings strukturelle und finanzielle Änderungen. So hat sich die Spitalsreform in Tirol überholt, die Vorhaltung von (Intensiv-)Betten ist wohl ein Schlüssel für die Zukunft.

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Peter Nindler

Von Peter Nindler

Die Verhandlungen zur Spitalsreform ließen vor zwei Jahren in Tirol die Emotionen aufeinanderprallen. Schließlich stand am Beginn die auf breiten Widerstand stoßende Ankündigung, das auf Lungenheilkunde spezialisierte Landeskrankenhaus Natters zu schließen. Und dann hat’s Zoom gemacht. Natters ist geblieben, die gleichzeitig versprochenen sechs Primärversorgungseinheiten zur Entlastung der Spitäler bzw. ihrer Ambulanzen gibt es in dieser Form noch immer nicht. Andererseits muss die stufenweise Einsparung von 222 Betten in den drei Landes- und sechs Bezirksspitälern bis 2025 wegen der Corona-Erfahrungen heute wohl kritisch hinterfragt werden. An den finanziellen und strukturellen Herausforderungen ändert sich allerdings nichts.


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