Ortschef von Kaltenbach sieht keine Bedrohung in Biber

Bürgermeister Klaus Gasteiger gibt Entwarnung, nachdem in Kaltenbach mehrere Bäume von einem Biber angenagt wurden. "Man muss der Natur ihren Lauf lassen", so der Ortschef.

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Mehrere Bäume entlang des Zillers bei Kaltenbach wurden von einem oder mehreren Bibern angeknabbert.
© Janach

Kaltenbach – Die Sorge und Überraschung bei einer Spaziergängerin war kürzlich groß. Sie entdeckte nämlich beim Gassigehen mit ihrem Hund gleich mehrere angenagte Bäume. „Das war direkt am Ziller im Raum Kaltenbach. Vom Biber selbst war aber nichts zu sehen“, berichtet sie. Die Hundehalterin sorgt sich um die Sicherheit am Spazierweg.

Doch Bürgermeister Klaus Gasteiger gibt Entwarnung: „Da ich dort selbst oft spazieren gehe, kenne ich die Situation. Wir wissen zwar nicht, ob es nur ein Biber ist oder ob es mehrere sind, aber wir haben das so weit im Griff“, sagt der Kaltenbacher Ortschef.

Die fünf bis sechs Bäume wurden nun laut Gasteiger vom Tourismusverband gefällt. Die Arbeit der Biber werde mittels Fotos dokumentiert und stetig beobachtet. „Aber das macht mir bisher keine Sorgen. Man muss der Natur halt auch ihren Lauf lassen“, erklärt Gasteiger gelassen. Solange die Schäden an den Bäumen nicht unverhältnismäßig anwachsen, sehe er kein Problem. Wenn es aber überhandnehme, werde man einschreiten. „Die Sicherheit der Spaziergänger ist uns natürlich wichtig, daher wird das alles genau beobachtet. Der oder die Biber sind auch in der Nachbargemeinde Stumm sehr aktiv“, sagt er. (emf)


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