„W:Orte“-Lyrikfestival: Grenzüberschreitendes Gipfeltreffen in Wort und Klang

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Anja Utler.
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Innsbruck – Literaturfestivals gibt es auch in Österreich viele. Reine Lyrik-Festivals hingegen sind eher selten. Und ein Lyrik-Festival mit Hausorchester gibt es nur in Innsbruck.

Monika Rinck.
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Seit seiner zweiten Auflage 2016 arbeitet das Lyrikfestival „W:Orte“ mit dem Tiroler Kammerorchester Innstrumenti zusammen. Bislang wurden unter anderem Texte von José F. A. Oliver, Barbara Hundegger und Raoul Schrott vertont. Zum Abschluss des diesjährigen Festivals kommen am 12. Juni Gedichte der hochdekorierten deutschen Lyrikerin Anja Utler auf die Bühne des Tiroler ORF-Landesstudios. Ob dann auch Publikum zugelassen werden kann, ist noch unklar.

Der Rest des Festivals – es beginnt am kommenden Dienstag, 11. Mai, mit der Präsentation von Erika Wimmer Mazohls Gedichtband „Das zweite Gesicht“ – wird online übertragen. Die Veranstaltungsorte, das Literaturhaus am Inn, die Buchhandlung Wagner’sche und die Villa Schindler in Telfs, werden dafür zu Studios. Manche Autorinnen und Autoren, etwa die Schweizerin Eva Maria Leuenberger oder Alexandru Bulucz aus Deutschland werden zugeschaltet.

Raoul Schrott.
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Bis zum 25. Mai stehen sechs Lesungs- und Gesprächsformate auf dem Programm. Die Liste der Gäste ist einmal mehr beeindruckend: Kleist- und Jandl-Preisträgerin Monika Rinck hat sich angekündigt, Mikael Vogel, der 2016 den Meraner Lyrikpreis gewann, kommt genauso wie Barbara Hundegger und Raoul Schrott. Dem Lyrik-Programm des Innsbrucker Limbus-Verlags ist ein Schwerpunkt gewidmet. (jole)


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