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FIS-Herren-Renndirektor Waldner: „Unser Sport wird nie fair sein“

Das radikale Konzept für den Ski-Weltcup 2021/22 sieht keine Kombi und Parallel-Rennen vor und enthält je 18 Technik- und Speed-Bewerbe. Es ist ein Aufschrei gegen die Kritiker – in Lech/Zürs wird dennoch gefahren.

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FIS-Renndirektor Markus Waldner entwarf mit seinem Kollegen Peter Gerdol das Weltcup-Konzept – und reagiert damit auf die scharfe Kritik.
© AFP/Coffrini

Innsbruck – Mit einer flammenden Rede für die Zukunft des Ski-Sports bekräftigt FIS-Herren-Renndirektor Markus Waldner das von ihm und Damen-Chef Peter Gerdol erarbeitete Weltcup-Konzept für 2021/22. „Es muss aufgehört werden mit dem ständigen Kritisieren. So machen wir unseren Sport kaputt“, sagt der Südtiroler. Sein Entwurf für die Olympia-Saison ist radikal und wird so auch nicht Bestand haben – aber es ist ein Aufschrei gegen seine Widersacher. Waldner: „Ich habe Morddrohungen erhalten und bin der Depp, wenn was nicht funktioniert. Jetzt haben wir versucht, die ganzen Kritiken in das Konzept aufzunehmen und alles einzubauen.“ Doch was ist neu und was wird wirklich umgesetzt?


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