Entgeltliche Einschaltung
Plus

Erweiterung umgeplant: Altenwohnheim Kitzbühel wird aufgestockt

  • Artikel
  • Diskussion (1)
Nun sollen die beiden Trakte des Altenwohnheims aufgestockt werden, nicht das Gesundheitszentrum dahinter. (Visualisierung)
© Tigewosi

Kitzbühel – Mit der Erweiterung des Altenwohnheims ist die Stadt Kitzbühel bereits seit 2017 beschäftigt. Damals plante man eine Erweiterung auf dem benachbarten Gesundheitszentrum. Seither hat sich einiges getan und die Pläne wurden komplett umgekrempelt. In der jüngsten Gemeinderatssitzung mussten deshalb die Mandatare neuerlich einen Grundsatzbeschluss zu der Erweiterung fassen.

Entgeltliche Einschaltung

„Im Gesundheitszentrum gab es statische und brandschutztechnische Herausforderungen, welche die Pläne verzögert haben“, schildert Bürgermeister Klaus Winkler. Das bestätigt auch der Projektleiter von Seiten der Stadt, Karl Hauser. „Die Maßnahmen waren schwierig umzusetzen, wir sind aber im Gesundheitszentrum in der Endphase“, schildert Hauser. Er betonte aber auch, dass ein Aufstocken des Gebäudes mit massiven Baumaßnahmen verbunden wäre. „Diese sind unter laufendem Ordinationsbetrieb im Gesundheitszentrum nicht zu realisieren“, betont Hauser.

Deshalb habe man mit dem Partner Tigewosi eine Alternative ausgearbeitet. Mit der Tigewosi wurde 2017 ein Baurechts- und Bestandsvertrag für die Erweiterung abgeschlossen. „Wir haben umgeplant und die Erweiterung nun auf den beiden Bestandsgebäuden des Altenwohnheims aufgesetzt“, schildert Franz Mariacher, Tigewosi-Direktor. Im Altbestand soll nun der dritte Stock saniert und ein vierter aufgesetzt werden. Und auch der zweite Trakt des Altenwohnheims soll ebenfalls um einen Stock erhöht werden. Zum einen sollen damit Personalunterkünfte geschaffen werden und zusätzliche Betten für betreutes Wohnen und die Pflege. „Wir erhalten durch die Umplanung mehr Nettonutzfläche und auch mehr Räumlichkeiten“, schildert Mariacher weiter. Insgesamt ergeben sich durch die Neuplanung 660 m² mehr an Fläche für das Altenwohnheim.

Durch das Mehr an Fläche steigt auch der Mietzins für die Stadt. Die Steigerung sei jedoch aufgrund des großen Mehrnutzens vertretbar, betont Bürgermeister Winkler. Noch seien zudem für die Tigewosi die Baukosten schwer zu kalkulieren. „Die Situation auf dem Rohstoffmarkt und bei den Baukosten ist derzeit sehr schwierig. Wir haben bei unseren Berechnungen aber Schwankungen eingeplant“, schildert der Tigewosi-Chef. Geplant ist, die Aufstockung in einer Holzbauweise zu realisieren. Hier könnte die Bauzeit deutlich verringert und damit die Belastung für den Betrieb des Altenwohnheims so kurz wie möglich gehalten werden.

Aus Sicht der Tigewosi könnte schon bald mit den Arbeiten begonnen werden. Mariacher schätzt etwa eineinhalb bis zwei Jahre Bauzeit pro Bauteil. Eine zusätzliche Erweiterung auf das Gesundheitszentrum sei auch durch die Umplanung noch immer möglich. (aha)


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung