Vier Bewerber im Rennen: ÖSV diskutiert über Wahl des FIS-Präsidenten

Vier Kandidaten stellen sich zur Wahl, wenn am 4. Juni der neue FIS-Präsident gekürt wird. Im ÖSV legte man sich noch auf keinen des Quartetts fest.

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Der Schweizer Verbandspräsident Urs Lehmann (l. auf einem Archivbild) genießt bei Peter Schröcksnadel (r.) hohes Ansehen.
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Innsbruck – Nach Ablauf der Bewerbungsfrist am Mittwoch gibt es nun auch offizielle vier Kandidaten für die Nachfolge des scheidenden FIS-Präsidenten Gian Franco Kasper. FIS-Vizepräsident Mats Arjes, der in Schweden geborene britische Geschäftsmann und Head-Chef Johan Eliasch, Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann und die Britin und langjährige Generalsekretärin Sarah Lewis stehen auf der Liste für die Wahl am 4. Juni. Im Österreichischen Skiverband, wo Mitte Juni der neue Präsident bestimmt wird, soll das Votum erst diskutiert werden. „Wir haben uns noch nicht abgesprochen“, bestätigte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, der mit zwei Wahl-Durchgängen rechnet. Auch für dieses Szenario wolle man eine Lösung haben.

Für den FIS-Council haben sich insgesamt 20 Personen beworben. Die Hälfte davon ist auch jetzt schon im Council aktiv, darunter auch Schröcksnadel. In den nächsten Tagen wird die FIS einen vollen Hintergrundcheck aller Kandidaten machen sowie deren Bewerbungsunterlagen studieren. Jeder der vier Präsidentschaftskandidaten wird beim 52. FIS-Kongress, der diesmal virtuell abgehalten wird, eine zehnminütige Präsentation seiner Vorstellungen und Pläne machen können. Jeder neue Council-Kandidat darf sich in fünfminütigen Referaten bewerben.

Am 4. Juni wird dann zunächst der FIS-Präsident bzw. die -Präsidentin gewählt, dann die 16 Mitglieder des FIS-Councils. Arjes, Eliasch und Lehmann sind ebenfalls für den Council nominiert, sollten sie die Wahl für das oberste Amt nicht gewinnen.

Ebenso im FIS-Council vertreten sind die Athleten-Sprecher Hannah Kearney (USA/Ski-Freestyle) und Martti Jyhlä (FIN/Langlauf). Sie wurden bereits von der Athletenkommission ernannt, müssen aber noch vom Kongress bestätigt werden. Via Youtube-Link kann der Kongress übrigens auch online verfolgt werden. (APA, TT)


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