Österreichs Polizei mit „mannstoppender“ Einsatzmunition ausgerüstet

Laut Innenministerium wurde die Polizei für 21 Millionen Euro mit einer wirksameren Munition ausgestattet. Die Deformationsmunition wird auch als „mannstoppend“ bezeichnet – Durchschüsse sollen damit reduziert werden.

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Mit der neuen Munition sollen Angeschossene schneller außer Gefecht gesetzt werden können. (Symbolfoto)
© Rita Falk / Tiroler Tageszeitung

Wien – Die österreichische Polizei hat wirksamere Einsatzmunition bekommen. Mit dieser werden Angeschossene schneller außer Gefecht gesetzt. Das Innenministerium bestätigte heute einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung Kurier. Demnach soll der Ankauf von insgesamt 35 Millionen Stück dieser sogenannten Deformationsmunition 21 Millionen Euro gekostet haben. Laut Ministerium ist die Verwendung bereits auf ganz Österreich ausgerollt.

Umweltschonende Übungsmunition

Die Munition wurde seit ein paar Monaten sukzessive ausgeliefert. Den Zuschlag einer Ausschreibung erhielten die Hersteller Ruag sowie Sellier & Bellot. Mit ihnen wurde laut Ministerium eine Rahmenvereinbarung über fünf Jahre vereinbart. Der Einkauf der ersten Einsatzmunition hat demnach 800.000 Euro gekostet. Zudem wird eine umweltschonendere Übungsmunition gekauft, die bleifrei ist.

Diese Deformationsmunition wird oftmals auch als „mannstoppend“ bezeichnet. Mit der neuen Munition soll sich die Anzahl sogenannter Durchschüsse reduzieren, wodurch die Gefährdung anderer Personen gesenkt wird. (APA)

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