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Landeshauptmann Platter im Interview: „Tirol bleibt für viele schuldig“

Personalrochaden in der Regierung, Turbulenzen um Corona-Testungen: Für Tirols LH Günther Platter ist die Handlungsfähigkeit der schwarz-grünen Regierung weiter gegeben, vorzeitige Neuwahlen schließt er aus.

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Platter sieht keinen Konflikt in der ÖVP bzw. mit dem Wirtschaftsbund nach den Rochaden. „Jeder erfüllt in seinem Bereich eine wichtige Funktion.“
© Angerer

Herr Landeshauptmann, könnte es tatsächlich nicht besser laufen in der ÖVP?

Günther Platter: Diese Aussage wird verkürzt dargestellt. In der Vergangenheit war ich bei vielen Regierungsumbildungen auf Bundes- und Landesebene mit dabei. Wir haben mit Annette Leja und Toni Mattle starke Persönlichkeiten gefunden, den Wechsel gut vorbereitet und dann rasch durchgezogen, damit die Regierung in dieser schwierigen Zeit handlungsfähig bleibt. Es ist alles einvernehmlich und ohne Streit erfolgt. Darauf hat sich meine Einschätzung bezogen.

Wirklich, obwohl es im Wirtschaftsbund rumort? Außerdem wurden die personellen Änderungen vielfach nicht so interpretiert, wie Sie es gerade darstellen.


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