Ein Sieg für die Moral und das Selbstvertrauen der Raiders

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Die Swarco Raiders (schwarz) sind hart im Nehmen und meisterten die Aufgabe „Rangers“ mit Bravour.
© Kristen

Von Daniel Suckert

Innsbruck – Die Ausgangslage im vierten AFL-Saisonspiel war für die Swarco Raiders klar: gewinnen um jeden Preis. Und keine neuen verletzten Footballer, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Beides gelang beim 35:21-(7:0, 14:0, 7:7, 7:14)-Heimerfolg gegen die Rangers aus Mödling. Das bescherte den Tiroler Kämpferherzen einen ruhigen Muttertag.

Headcoach Kevin Herron fackelte nicht lange und warf einige Youngsters ins kalte Wasser. Die machten es besonders in den ersten beiden Vierteln sehr gut. Das von etlichen Verletzungen geplagte Team drückte nach der Halbzeitpause bewusst auf die Bremse.

Es gab auch einige andere Überraschungen auf Seiten der Innsbrucker: Legionär Davion Washington war ausnahmsweise in der Offensive zu finden. Fünf Catches für 45 Yards und zwei Läufe für 35 konnten sich sehen lassen. Ihm bereitete das ein großes Vergnügen: „Es hat Spaß gemacht, in der Offensive auszuhelfen. Das habe ich zuletzt in der Highschool gespielt. Es geht halt aktuell darum, dem Team auf jede nur erdenkliche Weise zu helfen.“ Quarterback Sean Shelton trug das Seinige dazu bei – 24 von 29 Pässen und drei Touchdowns reichten gegen die Rangers.

So weit, so gut – nun heißt es kurz durchatmen, die Muskeln ausschütteln und fokussiert bleiben. Denn am kommenden Wochenende wartet der erste internationale Auftritt in der CEFL: Mit den Milano Seamen kommt ein an sich schlagbarer Gegner ans Tivoli (Samstag, 20 Uhr). Doch wie schon gegen die Rangers gilt: Man wird sich ein weiteres Mal ausschließlich auf sich selbst konzentrieren müssen.

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