So sieht der Verordnungs-Entwurf für die Öffnungen am 19. Mai aus

Türkis-Grün hat den 19. Mai als Datum für eine breite Öffnung in weiten Bereichen ins Auge gefasst. Heute Nachmittag soll eine entsprechende Verordnung präsentiert werden. Davor gibt es noch Gespräche mit den Landeshauptleuten.

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Die Gastronomie steht schon in den Startlöchern.
© Thomas Böhm

Wien – Die Bundesregierung wird am Montagnachmittag die „Öffnungsverordnung“ für die geplanten Lockerungen ab dem 19. Mai präsentieren. Um 14 Uhr ist dazu eine Pressekonferenz im Bundeskanzleramt geplant. Zuvor hält die Regierung eine Videokonferenz mit den Landeshauptleuten ab. Als fix gilt, dass es zu Öffnungen in allen Bereichen in ganz Österreich kommt, etwa der Gastronomie, dem Tourismus und den Freizeitbetrieben – freilich begleitet von Sicherheitsmaßnahmen. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

☕⚽ Gastronomie, Sportstätten und Freizeiteinrichtungen

Geplant ist die komplette Öffnung der Gastronomie, sowohl Indoor als auch Outdoor, wie sie seit Wochen in der „Modellregion“ Vorarlberg praktiziert wird.

Laut einem Verordnungs-Entwurf ist beim Besuch eines Gastlokals, eines Beherbergungsbetriebes sowie beim Betreten von nicht öffentlichen Sportstätten und Freizeitbetrieben oder von Freizeiteinrichtungen eine Registrierung von Gästen bzw. Kunden angedacht. Dazu müssen Name und Telefonnummer (wenn vorhanden auch E-Mail-Adresse) angegeben werden. Zusätzlich ist für derartige Besuche auch ein negativer Test bzw. eine Impfung oder eine nachgewiesenen überstandene Covid-Erkrankung erforderlich.

Für das Personal gelten ebenfalls Regeln. Ein Coronatest muss hier mindestens einmal die Woche absolviert werden, auch soll es Maskenpflicht etwa für Kellner geben. Zwischen den Tischen wird – so ist zumindest geplant – ein Abstand von zwei Metern vorgeschrieben. Eine Öffnung von Lokalen soll von 5 bis 22 Uhr möglich sein.

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👩‍👩‍👦‍👦 Private Zusammenkünfte

Eine Registrierung muss laut dem vorliegenden Entwurf auch bei Zusammenkünften (auch privaten) mit über zehn Teilnehmern erfolgen. Einschränkungen dürfte es aber ebenso bei Treffen mit einer geringeren Personenanzahl geben.

Zwischen 22 und 5 Uhr dürfen sich laut Entwurf maximal vier Erwachsene aus unterschiedlichen Haushalten (plus minderjährige Kinder) treffen (indoor oder outdoor). Tagsüber soll diese Limitation für Innenräumen ebenfalls gelten, sofern nicht gewisse Voraussetzungen (siehe unten) gegeben sind. Outdoor dürfen sich laut den durchgesickerten Plänen tagsüber bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten (plus höchstens zehn Minderjährige) treffen.

Zusammenkünfte von bis zu 50 Personen (ohne zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplatz) sind dann zulässig, wenn die erwähnte Registrierung vorliegt und es einen Verantwortlichen gibt. Dieser muss die Zusammenkunft spätestens eine Woche im Voraus bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde anzeigen. Auch soll bei solchen Treffen die 2-Meter-Abstandsregel zwischen haushaltsfremden Personen gelten. (APA)


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