Endlich Viertelfinale: Schwaz freut sich auf die „heiße Phase“

Handball Tirol empfängt am Dienstag (20.15 Uhr/live ORF Sport+) Rekordmeister Bregenz.

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Handball Tirol (mit Dario Lochner) will auch im dritten Saisonduell gegen Bregenz obenauf sein.
© gepa/Hassl

Von Benjamin Kiechl

Schwaz – Über drei Wochen ohne Match sind eine halbe Ewigkeit. Am Dienstag (20.15 Uhr/live ORF Sport+ und laola1.at) legen die Schwazer Gipfelstürmer endlich wieder los. Neben dem Gegner gilt es auch mit der Rhythmusunterbrechung zurechtzukommen. Seit dem letzten Spiel gegen die Fivers (16. April) sammelte nur Gerald Zeiner mit dem ÖHB-Team Matchpraxis. Großes Ziel ist der erstmalige Einzug ins Halbfinale seit 2017. Dort würde wohl der HC Hard warten, der ab Dienstag auf Bärnbach/Köflach trifft und gegen die Steirer klarer Favorit ist.

Zuerst heißt die Hürde aber Rekordmeister Bregenz, das man in der Best-of-three-Serie eliminieren will. Spiel zwei steigt am Freitag (17 Uhr/Bregenz), bei einem notwendigen dritten Duell am 17. Mai hätte Schwaz wieder Heimrecht. So weit soll es wenn nötig aber gar nicht kommen, hofft ein zuversichtlicher Trainer Frank Bergemann.

Die Saisonbilanz gegen die Ländle-Truppe spricht für Tirol (24:22, 30:28). „Wir werden aber eine andere Bregenzer Mannschaft sehen als noch in der Hauptrunde. Sie sind mit großen Ambitionen in die Saison gestartet, hatten dann jedoch immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Deshalb hat Bregenz das obere Play-off verpasst. In der Quali-Runde waren sie deutlich stärker, sie haben sich stabilisiert. Im Pokal-Semifinale sind sie nur unglücklich mit 27:28 am HC Fivers Margareten gescheitert“, weiß Handball-Lehrer Bergemann.

Wermutstropfen aus Tiroler Sicht: Kreisläufer Balthasar Huber kämpft noch immer mit Leistenproblemen, Sein Einsatz ist fraglich und wird sich erst unmittelbar vor Spielbeginn entscheiden. Ansonsten sind alle fit.

Aber auch Qualirunde-Sieger Bregenz kann aus dem Vollen schöpfen: Der Kader sei von den Torhütern über Lukas Frühstück, Nico Schnabl und Marko Tanaskovic im Rückraum bis hin zu den Flügeln um Alexander Wassel gut besetzt, warnt Bergemann. „Die haben sich ebenso wie wir noch sehr viel vorgenommen. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe, es wird die Tagesform entscheiden. Wir freuen uns, dass die heiße Phase nun losgeht.“


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