Rechnungshofbericht zu Tiroler Schwimmbädern schlägt Wellen

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Der Landesrechnungshofbericht zu den kommunalen Schwimmbädern hat naturgemäß politische Reaktionen hervorgerufen. Die Lienzer Bürgermeisterin und SP-Landtagsabgeordnete Elisabeth Blanik begrüßt die Empfehlung des Rechnungshofs, dass sich die Umlandgemeinden und die Tourismusverbände an den Bädern beteiligen sollten. Die Realität sei aber eine andere. „Unser Tourismusobmann Franz Theurl hat mir nach Anfrage um Zuschuss für den Neubau des Dolomitenbades, das einzige Hallenbad im Bezirk, mitgeteilt, dass Schwimmbäder keine touristische Infrastruktur seien, und darum könne er als Verband nicht unterstützen.“

Für NEOS-Klubchef Dominik Oberhofer muss das Land nun in die Gänge kommen, ein Konzept erarbeiten und die Gemeinden finanziell unterstützen. Eine Finanzierung über die Tourismusverbände, wie vom Landesrechnungshof vorgeschlagen, sieht der pinke Klubchef allerdings kritisch: „Auch die Tourismusverbände haben, noch viel dramatischer wie die Gemeinden, durch die Corona-Krise ihre Einnahmen verloren und können das Defizit sicher nicht stemmen.“

Für eine Begnadigung der in Abwesenheit zu hohen Haftstrafen verurteilten und in Österreich bzw. Deutschland lebenden Südtirol-Attentäter spricht sich der freiheitliche NR Peter Wurm aus. (pn)

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