ManCity nach Leicester-Sieg bei ManUnited englischer Meister

Die „Foxes“ gewannen gegen das B-Team von Manchester United 2:1 Für Manchester City ist es der dritte Titel in den vergangenen vier Jahren und der insgesamt siebente.

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Manchester City holt trotz Startschwierigkeiten den Meistertitel.
© SHAUN BOTTERILL

Manchester – Manchester City steht seit Dienstag offiziell als neuer englischer Meister fest. Die Mannschaft von Pep Guardiola ist durch die 1:2-Heimniederlage von Manchester United gegen Leicester City drei Partien vor Schluss nicht mehr von der Tabellenspitze der Premier League zu verdrängen. Für ManCity ist es der dritte Titel in den vergangenen vier Jahren und der insgesamt siebente.

Damit liegt der Club in der ewigen Bestenliste ex aequo mit Aston Villa nur noch hinter ManUnited (20), dem entthronten Champion Liverpool (19), Arsenal (13.) und Everton (9.). Die „Citizens“ holten erst vor wenigen Wochen den Liga-Cup und stehen auch im Champions-League-Finale, in dem Chelsea der Gegner ist. Gegen die Londoner wurden allerdings die jüngsten beiden Aufeinandertreffen verloren.

Holprigem Saisonstart folgte Aufholjagd

Im vergangenen Herbst hatte noch sehr wenig auf eine derart erfolgreiche Saison von ManCity hingedeutet. In der 13. Runde lag das mit Scheich-Millionen aus Abu Dhabi zusammengestellte Starensemble noch auf Platz 13, dann aber setzte ein Siegeszug ein, der City Mitte Jänner an die Tabellenspitze brachte. Seither wurde die Führung kontinuierlich ausgebaut.

Der letzte verbliebene Verfolger Manchester United musste gegen Leicester seinem dichten Spielplan Tribut zollen. Die „Red Devils“ absolvierten am vergangenen Donnerstag das Europa-League-Semifinale gegen AS Roma und dann am Sonntag das Duell mit Aston Villa, bereits am kommenden Donnerstag steht das Match gegen Liverpool an. Daher schickte Trainer Ole Gunnar Solskjaer gegen Leicester eine echte B-Elf aufs Feld.

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Davon profitierten den Gäste, bei denen Ex-ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs auf der Bank saß. Luke Thomas brachte Leicester mit einem Volley vom Fünfereck ins lange Kreuzeck in Führung (10.). Mason Greenwood gelang zwar der Ausgleich (15.), doch der Kopfball von Caglar Söyüncü nach einem Corner (66.) brachte den „Foxes“ einen wertvollen Sieg – das Team von Brendan Rodgers hat dadurch einen Champions-League-Platz nach Verlustpunkten gerechnet um drei Zähler abgesichert.

Vor dem Anpfiff gab es keine Proteste der United-Anhänger im oder beim Old Trafford – im Gegensatz zum Heimspiel gegen Liverpool, das am 2. Mai wegen Fan-Aktionen gegen die Glazer-Familie als Club-Eigentümer abgesagt wurde.

Hasenhüttl-Truppe Southampton gewann 3:1

Ebenfalls im Einsatz war am Dienstag Southampton und feierte da in einer Nachtragspartie der 32. Runde nach einem 0:1-Rückstand einen 3:1-Heimsieg gegen Crystal Palace. Für die Truppe des steirischen Trainers Ralph Hasenhüttl trafen der nach einer Verletzungspause zurückgekehrte Danny Ings (19., 75.) und Che Adams (48.). Die "Saints" kletterten in der Tabelle auf Rang 14. (APA)


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