Verpatzter Play-off-Auftakt für Schwaz: „Da waren wir nicht in der Halle“

Nach der 25:26-Heimniederlage gegen Bregenz steht Schwaz Handball Tirol im Viertelfinale unter Druck.

  • Artikel
  • Diskussion
Zum Auftakt der spusu-Liga-Viertelfinalserie kassierte Schwaz mit Gerald Zeiner ein bittere Niederlage.
© gepa

Schwaz – Ein verrückter Auftakt in die Viertelfinalserie der spusu-Liga. Sparkasse Schwaz Handball Tirol musste sich gestern in der Osthalle gegen Rekordmeister Bregenz mit 25:26 (11:12) geschlagen geben. Die Tiroler zeigten dabei zwei Gesichter: In den ersten 15 Minuten ging fast gar nichts, die Schwazer lagen 1:7 zurück. Alexander Wanitschek nahm sich ein Herz und ließ nach endlosen neun Minuten die Tiroler erstmals jubeln. „Wir haben den Beginn komplett verschlafen“, wusste der Kapitän. Dank starker Paraden von Goalie Aliaksei Kishou (40 Prozent Fangquote) kämpfte sich Schwaz wieder zurück. Das 11:12 zur Pause machte Hoffnung.

Auch in der zweiten Hälfte mussten die Tiroler einem Rückstand hinterherlaufen. In der 53. Minute ging die Truppe von Coach Frank Bergemann erstmals in Führung (23:22). Doch dann fiel man ins alte Muster zurück: „Die letzten Minuten waren zum Vergessen, einfach katastrophal. Da waren wir nicht in der Halle und wir haben die Partie letztlich selber hergeschenkt“, ärgerte sich Kreisläufer Balthasar Huber, der mit Leistenproblemen auf die Zähne biss.

Trotz guter Einzelaktionen der Tiroler steht der Sieger des Liga-Grunddurchgangs nun unter Druck. Im zweiten Spiel der best-of-three-Serie am Freitag (17 Uhr) muss ein Sieg her, sonst ist die Saison vorbei. Spielmacher Zeiner „Es geht um alles!“ (ben)


Kommentieren


Schlagworte