Salzburg krönte sich mit Heimsieg gegen Verfolger Rapid zum Meister

Der achte Titel in Serie ist perfekt: Red Bull Salzburg räumte am Mittwoch die letzten (kleinen) Restzweifel aus und brachte mit einem 2:0-Erfolg über Rapid die Meisterschaft in trockene Tücher.

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So sehen Meister aus: Red Bull Salzburg durfte zum achten Mal in Serie zur traditionellen Bierdusche antreten.
© GEPA pictures/ Jasmin Walter

FC Red Bull Salzburg - SK Rapid Wien 2:0 (1:0)

Red Bull Salzburg steht zum achten Mal in Folge als österreichischer Meister fest. Ausgerechnet mit einem 2:0-Prestigesieg gegen Verfolger Rapid machten die Seriensieger am Mittwochabend das dritte Double in Folge perfekt und liegen in der Meistergruppe zwei Partien vor Schluss uneinholbar voran. Es ist bereits der zwölfte Meistertitel in der Red-Bull-Ära (seit 2005).

🏆 Reaktionen zum Meistertitel von Salzburg

  • Andreas Ulmer (Salzburg-Kapitän): "Es macht Spaß in der Mannschaft, in dem Club dabei sein zu dürfen. Es wird nie langweilig. Es ist immer viel Arbeit dahinter über das ganze Jahr gesehen und ich glaube, wir sind verdient Meister geworden."
  • Zlatko Junuzovic (Salzburg-Routinier): "Ich glaube, dass wir generell eine souveräne Saison gespielt haben. Es war nicht immer einfach und wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Wir haben die Meisterrunde sehr fokussiert und konzentriert gespielt und sind somit auch verdient Meister geworden."
  • Patson Daka (Salzburg-Torjäger): "Wir haben so viel individuelle Qualität und arbeiteten als Team so gut zusammen. Ich bin unglaublich dankbar und froh hier zu sein."
  • Christian Ebenbauer (Liga-Vorstand): "Herzlichen Glückwunsch an den FC Red Bull Salzburg zum Meistertitel 2020/21! Wie verdient der Titel ist, zeigt schon allein die Tatsache, dass die Salzburger nur nach dem ersten und nach dem 10. Spieltag nicht an der Tabellenspitze gestanden sind. Ich freue mich vor allem, dass bei der heurigen Meisterfeier im Gegensatz zur letzten Saison zumindest 3000 Fans dabei sein können."

Ein Doppelpack von Torjäger Patson Daka (33., 56.) ließ die "Bullen" erneut vor leeren Zuschauerrängen den Titel feiern. Eine weitere Serie im Klassiker wurde am Mittwoch prolongiert: Salzburg ist nun zehn Heimspiele und 20 Ligaspiele in Folge gegen Rapid ungeschlagen.

Die Wiener spüren nach der zweiten Liga-Niederlage binnen wenigen Tagen den Atem der drei Punkte zurückliegenden Verfolger Sturm Graz (3:2 WSG Tirol) und LASK (4:0 WAC). Mit beiden bekommt es Rapid im Ligafinale noch zu tun. Das Rennen um den Platz in der Champions-League-Quali dürfte also ein heißes werden ...

⚽ Bundesliga, 30. Spieltag

Meistergruppe:

WSG Tirol - SK Sturm Graz 2:3 (1:2)

  • Tore: 0:1 (31.) Nemeth, 0:2 (38.) Yeboah, 1:2 (39.) Baden Frederiksen, 1:3 (55.) Hierländer, 2:3 (72.) Baden Frederiksen

WAC - LASK Linz 0:4 (0:2)

  • Tore: 0:1 (18.) Eggestein, 0:2 (26.) Ranftl, 0:3 (61.) Eggestein (Elfmeter), 0:4 (92.) Reiter

Red Bull Salzburg - Rapid Wien 2:0 (1:0)

  • Tore: 1:0 (33.) Daka, 2:0 (56.) Daka
  • Gelb-Rot: Hofmann (86./Rapid)

Qualifikationsgruppe:

  • SKN St. Pölten - SCR Altach 3:3 (2:0)
  • SV Ried - FC Admira 0:0
  • Austria Wien - TSV Hartberg 3:1 (2:0)

WAC - LASK 0:4 (0:2)

Der LASK darf weiterhin auf die Teilnahme an der Europa League hoffen. Am Mittwoch schossen sich die Linzer den Frust vom jüngsten 3:3 gegen die WSG Tirol von der Seele und feierten beim WAC einen verdienten 4:0-Erfolg. Johannes Eggestein (18., 61/Elfmeter), Reinhold Ranftl (26.) und Dominik Reiter (92.) brachten den LASK zwei Runden vor Schluss mit dem erst zweiten Sieg in der Meistergruppe zurück ins Rennen um Platz drei, vielleicht auch zwei.

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Alexander Schlager und Co. sind weiter punktegleich mit dem drittplatzierten Sturm Graz Vierter, auf den Zweiten Rapid fehlen drei Zähler. Für Wolfsberg scheint der Zug hingegen abgefahren zu sein: Vier Punkte liegt die Truppe von Roman Stary hinter dem Duo LASK/Sturm.

📊 Die aktuelle Tabelle der Bundesliga:


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