Freie Fahrt am Innradweg

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Freude über den Radweg: BM Thomas Öfner (Zirl), Vize-BM Klaus Gritsch (Kematen), BM Erich Ruetz (Völs), LHStv. Josef Geisler und Innsbruck-Tourismus-Obmann Karl Gostner (v. l.)
© Land Tirol

Zirl – 220 Kilometer ist der Innradweg lang. 206 Kilometer davon sind mittlerweile asphaltiert. Zuletzt wurde das Teilstück zwischen Völs und Kematen asphaltiert. Zwischen Kematen und Zirl wurde der Bestandsweg saniert und mit einem neuen Belag versehen. Ob mit dem Fahrrad, mit Rollerskates oder zu Fuß – das 7,5 Kilometer neu asphaltierte Teilstück wird bereits in der Praxis genutzt.

Gestern wurde der Bereich durch LHStv. Josef Geisler auch offiziell freigegeben. Das Land Tirol beteiligte sich mit 60 Prozent der Gesamtkosten von 450.000 Euro an den Sanierungs- und Asphaltierungsarbeiten. Die L13 Sellraintalstraße wurde im Bereich der Einmündung der Autobahnausfahrt Kematen zudem bereits im Vorfeld in Richtung Süden abgerückt. „Wir haben damit eine Engstelle beseitigt und mehr Platz für Radfahrer geschaffen. Außerdem hat der Radweg jetzt auch die notwendige Fahrbahnbreite für Einsatzfahrzeuge“, erklärte Geisler.

Für Karl Gostner, Obmann von Innsbruck Tourismus, ist der Innradweg eine zentrale Verbindung, die auch im Tourismus eine wichtige Rolle spielt. „Und das Thema Rad wird weiter an Bedeutung gewinnen.“

Stellvertretend für die beteiligten Gemeinden hob der Kemater Vize-BM Klaus Gritsch hervor, dass der Radwegbau auch naturkundlich begleitet. Kritik gab es an der Landeshauptstadt Innsbruck. Die sich nicht an dem Projekt beteiligt hatte. In Kematen wird heuer noch eine Anbindung des Ortszentrums an den Radweg angegangen. (TT)


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