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Die Pillerhöhe, Abkürzung in die Urzeit und Geheimtipp für Archäologiefans

Vor 30 Jahren wurde der Brandopferplatz am Piller entdeckt, vor 20 Jahren kam der Depotfund vom Moosbruckschrofen dazu. Seitdem ist der Pass zwischen dem Pitztal und dem Obergricht ein Geheimtipp für Archäologiebegeisterte.

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Die metallene Opferprozession an der Piller Kreuzung fällt auf.
© Paschinger Alexander

Von Alexander Paschinger

Ganz vergessen“, erklärt der Obmann des Fließer Museumsvereins, Walter Stefan, „ganz vergessen war dieser Platz hier heroben nie.“ Wir stehen an der Kreuzung an der Pillerhöhe, die das Pitztal von Wenns aus mit dem Obergricht verbindet. Er erzählt von Festen mit einem gezimmerten Tanzboden auf der kleinen, baumfreien Kuppe. Bis in die 50er-Jahre des vorigen Jahrhunderts hätten sie alljährlich stattgefunden, bis ein tragischer Unfall beim Transport von Festgästen den Veranstaltungen ein Ende setzte. „Die Leute ahnten nichts“ von dem, was sich unter der Grasnarbe des kleinen Hügels am Piller verbarg. Es war offensichtlich von seiner Atmosphäre her ein besonderer Ort.


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