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Gesundheitslandesrätin Leja im Interview: „Wer macht immer alles richtig?“

Die neue Gesundheitslandesrätin Annette Leja (VP) sieht sich auch als Krisenmanagerin, tut sich schwer mit der Feststellung „Alles richtig gemacht“, will die Impfskeptiker überzeugen und hakt die „Medical School“ ab.

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Annette Leja (51) wechselte als Geschäftsführerin des Sanatoriums Kettenbrücke in Innsbruck in die Politik. „Das ist eine reizvolle Aufgabe.“
© Rita Falk/TT

Frau Landesrätin, wie lange mussten Sie überlegen, dass Sie die Privatwirtschaft für die Politik aufgeben?

Annette Leja: Es hat einige Wochen und mehrere Gespräche mit Landeshauptmann Günther Platter gebraucht. Die Entscheidung war nicht leicht, weil ich ja eine sehr gute Stellung in einem Unternehmen hatte. Aber die Funktion der Gesundheitslandesrätin ist eine absolut reizvolle Aufgabe und eine große Herausforderung. Zugleich hat es mich natürlich gefreut, dass ich gefragt wurde. Das empfindet man auch als Bestätigung für die bisherige Tätigkeit. Trotzdem habe ich lange überlegt, aber schlussendlich das Angebot gerne angenommen.

Sie sind Expertin, schreckt da die Politik nicht ab?


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