Grüner Vizebürgermeister von Telfs schießt scharf, Abwerzger legt nach

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Abwerzger fordert Distanzierung von den Tiroler Schwarzen.
© Vanessa Rachlé / TT

Der Unmut in der grünen Basis über die Zusammenarbeit der Grünen mit der türkisen ÖVP in der Bundesregierung wird immer größer. Vor allem in den sozialen Medien. Auf Facebook kann sich Christoph Walch, der grüne Vizebürgermeister von Telfs, der drittgrößten Gemeinde Tirols, nicht erklären, warum man mit „den Rechtsstaat pflanzenden Schlawinern“ noch zusammenarbeitet. Öffentlich halten sich die Grünen in Tirol, die mit der ÖVP in einer Koalition sitzen, jedoch zurück. Weil, wie es heißt, in Tirol die Regierung ja sehr gut funktioniere. ÖVP-Chef und Landeshauptmann Günther Platter versuchte im Landtag am Dienstag außerdem eine Abgrenzung zu Türkis. „Wir sind Schwarze in Tirol“, betonte er.

Den Ball nahm am Donnerstag der freiheitliche Parteiobmann Markus Abwerzger auf: „Platter betont ja immer, dass seine ÖVP in Tirol schwarz und nicht türkis wäre. Was ist nun, denn sonst muss man die Frage stellen, wie viel Kurz steckt in Tirols Landeshauptmann und seiner Tiroler ÖVP?“ Der Landeshauptmann müsse sich zu den ungeheuerlichen Vorwürfen äußern und sich von den türkisen Angriffen auf den Rechtsstaat distanzieren. Das hat Günther Platter aber nicht getan – siehe Seite 11. (pn)

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