Cheftrainer Bergemann: „Leistung auf die Platte bringen“

Siegen oder fliegen – so lautet die Ausgangslage für Sparkasse Schwaz Handball Tirol heute (17 Uhr) beim zweiten Viertelfinal-Match in Bregenz.

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Der Vulkan brodelt – Hexer Aliaksei Kishou peilt mit Sparkasse Schwaz Handball Tirol heute den Pflichtsieg in Bregenz an.
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Von Alex Gruber

Schwaz, Bregenz – Der Spruch „Der Anfang prägt, das Ende haftet“ traf im verlorenen Heimspiel gleichermaßen zu: Denn nach prägendem Beginn (1:7-Rückstand), toller Aufholjagd (25:23-Führung kurz vor Schluss) gab es letztlich doch ein bitteres Ende (25:26). Und dem ist die Tatsache geschuldet, dass die Knappenstädter heute im zweiten Match der Best-of-three-Serie in Bregenz (Live-Übertragung auf YouTube-Channel des Vereins) zurückschlagen müssen.

„Entscheidend wird sein, wie wir das erste Spiel mental verarbeiten. Wir haben wenig Zeit dafür. Wir wissen, was wir besser machen müssen, und werden bereit sein. Noch ist alles drin, das wollen wir ab der ersten Minute zeigen“, stellt Cheftrainer Frank Bergemann klar.

Es wäre ja jammerschade, wenn die Saison schon heute im Viertelfinale beendet wäre. Denn Schwaz zog als Grunddurchgangssieger in die Bonusrunde ein, schloss diese punktegleich mit Krems und Hard auf Rang drei ab und hat in dieser Saison noch kein Auswärtsspiel in der Liga verloren. Weswegen auch ein launiges Detail im Raum steht: Bislang blieb Sportchef Thomas Lintner mit Erfolg allen Gastspielen fern, ob er heute in den Bus nach Bregenz steigen „darf“, wurde gestern noch diskutiert.

Schwaz – die Mannschaft soll auch für die kommende Saison in dieser Aufstellung zusammengehalten werden – hat von Goalie Aliaksei Kihsou über Spielmacher Gerald Zeiner, Flügel Richie Wöss und die Tiroler Eigengewächse (Wanitschek, Huber ...) viel Qualität. Bergemann hält fest: „Es zählen keine Statistiken. Entscheidend ist, wer die Leistung auf die Platte bekommt und sich nicht zu viele Gedanken macht.“ Was früher oder „morgen“ – bei einem Sieg gibt’s am Montag ein Entscheidungsspiel um den Halbfinal-Einzug in Schwaz – ist, kommentiert er humorvoll: „Es zählt das Hier und Jetzt. Zu Weihnachten braucht man auch nicht mehr an die Geburtstagsgeschenke denken.“

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