Schwaz stieß die Tür zum Halbfinale wieder weit auf

Mit einem souveränen 25:22-Sieg in Bregenz stellte Schwaz Handball Tirol in der Viertelfinal-Serie auf 1:1 und erzwang ein Entscheidungsspiel.

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Der Schwazer Topscorer Richard Wöss.
© gepa

Von Benjamin Kiechl

Bregenz – Auswärtsspiele sind ganz nach dem Geschmack von Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Die Adler sind in dieser Saison in der Fremde noch immer ungeschlagen – und das blieb auch am Freitag im Alles-oder-nichts-Spiel gegen Rekordmeister Bregenz so. Mit einem 25:22-(13:12)-Auswärtssieg kämpften sich die Tiroler im Viertelfinal-Krimi zurück und wendeten damit das drohende Saison-Aus ab.

In der Serie steht es nun 1:1 und am Montag (19.30 Uhr, Osthalle) wartet das entscheidende dritte Spiel um den Aufstieg ins Halbfinale. In die Verlängerung geht es auch bei Hard gegen Bärnbach/Köflach, nachdem die „roten Teufel“ am Freitag mit 27:29 in der Weststeiermark verloren.

Von der ersten Minute an zeigten sich die Tiroler gestern fokussiert und traten den Bregenzern mit breiter Brust entgegen. Das verloren geglaubte Selbstvertrauen des Grunddurchgangs-Siegers war wieder da. Die Tiroler kamen gut in den Spielfluss und gerieten über 60 Minuten kein einziges Mal in Rückstand.

Schwaz zeigte eine starke Leistung und jubelte verdient in Bregenz.
© gepa

„Wir haben wenig zugelassen und die Bregenzer entnervt, es war ein verdienter Sieg und ein super Auftritt meiner Mannschaft“, sagte Trainer Frank Bergemann, der die nötige Ruhe ausstrahlte. Schlüssel zum Erfolg war die starke Defensivleistung rund um Kreisläufer Balthasar Huber, der nach den Leistenproblemen langsam wieder zu alter Stärke findet. Bergemann: „Wir haben von der ersten Minute an in der Defensive extrem gut gearbeitet.“ Und wenn doch ein Ball den Weg aufs Schwazer Tor fand, dann war „Hexer“ Aliaksei Kishou meistens zur Stelle. „Sie haben einen Top-Tormann“, musste Bregenz-Coach Markus Burger kopfschüttelnd eingestehen.

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Speziell in der Schlussviertelstunde überrollten die Tiroler förmlich die Gastgeber. Nun heißt es rasch regenerieren und den Schwung fürs alles entscheidende dritte Spiel mitnehmen.


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