Zugspitz Arena will an Erfolge anknüpfen und setzt auch auf heimische Gäste

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Die wichtigsten Märkte sind Deutschland und die Niederlande. In Zukunft will die Zugspitz Arena verstärkt österreichische Gäste ansprechen.
© TZA

Ehrwald – Am Mittwoch öffnet die Tourismusbranche in Österreich wieder ihre Pforten und die heimischen Betriebe sind nicht nur gerüstet, sie sind voll motiviert, wie sich am Beispiel der Tourismusregion Tiroler Zugspitz Arena zeigt. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren auf unsere Stärken konzentriert und unsere touristischen Angebote den Bedürfnissen der Gäste noch besser angepasst“, sagt TVB-Obmann Theo Zoller. Dazu zähle der Ausbau der (E-)Mountainbike-Strecken, die Renovierung des Hallenbads und die Entwicklung des Wassererlebniswegs „Zugspitzi am Gaisbach“.

Die Anstrengungen trugen – bis die Pandemie über Europa hereinbrach – Früchte: „Mit knapp über 800.000 Nächtigungen in der letzten regulären Sommersaison 2019 zählte unsere Region zu den nächtigungsstärksten im Westen. Wir hoffen, nun nach dem Re-Start wieder an diese Entwicklung anknüpfen zu können“, gibt sich Zoller zuversichtlich.

Der wichtigste Markt für die Region Zwischentoren ist bisher Deutschland, dicht gefolgt von den Niederlanden. In Zukunft will der Tourismusverband aber auch die österreichischen Gäste verstärkt in die Region locken. „Viele verbinden mit dem Namen Zugspitze automatisch Deutschland und übersehen dabei, dass auf der österreichischen Seite ein kleines Paradies wartet“, sagt Christian Pfanner, Marketingleiter beim Tourismusverband.

Der heurige Sommer biete die Chance, auch den österreichischen Gast für das Gebiet zwischen Fernpass, Wettersteingebirge und Ammergauer Alpen zu begeistern. Platz sei jedenfalls – in Corona-Zeiten wichtiger denn je – genug vorhanden, auf mehr als 150 Wanderwegen, über 100 markierten Mountainbike-Strecken und Klettersteigen für alle Schwierigkeitsgrade.


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