Lustig, farbig und giftig: Der Mini Countryman als JCW-Version

Mini mag mittelfristig elektrisch werden – bis dahin gilt es, sich noch der seltenen, benzingetriebenen John-Cooper-Works-Modelle zu erfreuen.

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Mit roten Rallyestreifen und sattem Grün sowie roten Bremsbacken auffällig unterwegs: der Mini Countryman als JCW-Version mit 306 PS.
© Höscheler

Innsbruck – Mini hat dieses Jahr mit zwei Neuerungen eröffnet – eine betraf die Ankündigung, dass die BWM-Tochtermarke innerhalb der nächsten Jahre das Sortiment auf vollelektrische Varianten umstellen wird. Die andere Information bezog sich auf die Überarbeitung des Dreitürers, des Cabrios und des Fünftürers. Das Trio ist umfassend modernisiert worden und seit wenigen Wochen im Handel.

Schon etwas länger auf dem Markt unterwegs ist die zweite Generation des Countryman, auch und vor allem in der selten anzutreffenden Topvariante John Cooper Works. Der JCW verbindet die SUV-typischen Vorteile – hohe Sitzposition, gute Rundumsicht, bequemes Ein- und Aussteigen, ein hohes Maß an Alltagstauglichkeit – mit fast schon supersportlich anmutender Fahrdynamik. Sein 306 PS starker Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner stemmt schon ab 1750 Umdrehungen/Minute ein sattes Drehmoment von 450 Newtonmetern. Vereint mit direkt-präziser Lenkung und knackig abgestimmtem Fahrwerk ergibt sich Fahrspaß pur – zu einem, zugegebenermaßen, hohen Tarif. (hösch)

Die Technik

Motor: Vierzylinder-Turbobenziner

Hubraum: 1998 ccm

Drehmoment: 450 Nm bei 1750 U/min

Leistung: 225 kW/306 PS

L/B/H: 4299/1822/1557 mm

Gewicht: 1675/2100 kg

Kofferraumvolumen: 450–1390 l

Tankinhalt: 61 l

Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h

0–100 km/h: 5,1 Sekunden

Verbrauch: 9,1 l/100 Kilometer

Kraftübertragung: Allradantrieb

Preis: 65.343 Euro

CO2-Emission: 166 g/km


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