Ein souveräner Raiders Sieg, der keine Fragen offenließ

Beim 41:14-Sieg gegen Mailand sah Trainer Kevin Herron ein fast perfektes Raiders-Spiel. Im CEFL-Halbfinale wartet ein alter Bekannter: Dauer-Rivale Vienna Vikings.

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Die Defensive der Swarco Raiders war giftig und ließ der Mailänder Offensive (grau) keine Chance.
© Mitteregger

Innsbruck – „Mailand ist nicht mehr das Team, das es noch vor zwei Jahren war“, sagte Raiders-Kapitän Adrian Platzgummer bereits im Vorfeld des CEFL-Viertelfinales. Und der verletzte Wide Receiver sollte Recht behalten: Die Footballer der Swarco Raiders hatten zu keinem Zeitpunkt etwas zu befürchten. Am Ende leuchtete ein 41:14 (7:0, 28:0, 0:0, 6:14)-Heim-Erfolg von der neuen Anzeigetafel im „neuen Wohnzimmer“.

Erstmals traten die Raiders in ihrem Stadion hinter dem Tivoli auf. Und ließen dabei nichts anbrennen. Herausragend vor allem Quarterback Sean Shelton, der 17 seiner 22 Pässe für 256 Yards mit vier Touchdowns anbrachte. Der US-Amerikaner lief zudem einen Touchdown selbst heraus. Wide Receiver Marco Schneider durfte sich über zwei, Simon Pilger über einen Touchdown freuen.

Dementsprechend glücklich war auch Headcoach Kevin Herron: „Wir haben endlich das gezeigt, was wir können. Vor allem in der Offensive. Wir haben beinahe fehlerfrei gespielt. Die Jungs haben verstanden, dass es ein ,Do-or-die-Spiel‘ war, und haben jede Menge Herzblut bewiesen.“ Im Halbfinale wartet ein alter Bekannter: Dauer-Rivale Vienna Vikings.

Ebenso erfreulich: Sebastian Schaar und Vincent Müller feierten ihr Comeback für die Tiroler Verteidigung und ließen so gut wie gar nichts zu. Das Lazarett scheint sich langsam zu lichten. Nächste Woche geht es nach Prag – bei den Panthers steht das fünfte AFL-Spiel an. (suki)


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