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„Um Himmels Willen“: Streit um Klostergründe zwischen Tirol und Bayern

Die Schenkung von Flächen der Benediktinerinnen in Scharnitz an das Kloster Ettal wurde versagt. Gericht hob Bescheid auf.

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Die Benediktinerabtei Ettal in Bayern ist die neue Besitzerin der Klostergründe in Scharnitz.
© Oppitz/KNA

Scharnitz, Ettal – Man fühlt sich in die beliebte Fernsehserie „Um Himmels Willen“ rund ums bayerische Frauenkloster Kaltenthal versetzt. Die Hauptrolle in der Tiroler G’schicht mit schweizerischen und bayerischen Verquickungen spielen allerdings das Tiroler Grundverkehrsgesetz, die beiden noch lebenden Benediktinerinnen in Scharnitz sowie das Benediktinerkloster Ettal in der gleichnamigen oberbayerischen Gemeinde im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Die zwei Ordensfrauen in Scharnitz sind schon weit über 80 Jahre alt, ihr Mutterhaus in der Schweiz, St. Niklaus von Flüe, weist ebenfalls eine, wie es heißt, ungünstige Altersstruktur auf.

Die Niederlassung in Scharnitz verfügt jedoch nach wie vor über eine landwirtschaftliche Hofstelle, mehrere Grundstücke und Wiesen sowie einen Traktor. Die ortsansässigen Bauern in Scharnitz bewirtschaften den Hof in Form einer Gebrauchsüberlassung. Jetzt wollte das Mutterhaus der Benediktinerinnen in der Schweiz freilich die Angelegenheiten für die Zukunft regeln, der Besitz sollte bei den Benediktinern bleiben.


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