Surfer vor australischer Ostküste bei Haiangriff gestorben

Der Mann wurde in den rechten Oberschenkel gebissen und schwer verletzt aus dem Wasser gezogen. Er starb noch am Strand.

  • Artikel
  • Diskussion
Im vergangenen Jahr hatte Australien einen Rekord an tödlichen Haiattacken verzeichnet.
© PETER PARKS

Sydney – An der australischen Ostküste ist ein Surfer bei einem Haiangriff ums Leben gekommen. Der Mann sei um die 50 Jahre alt gewesen und in Tuncurry Beach etwa 300 Kilometer nördlich von Sydney in den rechten Oberschenkel gebissen worden, teilte die Polizei im Bundesstaat New South Wales am Dienstag mit. Rettungskräfte hätten den Schwerverletzten am Vormittag (Ortszeit) aus dem Wasser gezogen und versucht, ihn wiederzubeleben. Jedoch sei der Australier noch am Strand gestorben.

Es war der erste tödliche Haiangriff in Down Under in diesem Jahr. Der auch als Nine Mile Beach bekannte Strand sowie der etwas weiter nördlich gelegene Forster Main Beach wurden zunächst gesperrt. Welche Art von Hai für die Attacke verantwortlich war, ist den Angaben zufolge noch unklar. Die Behörden wollten unter anderem mit Überwachungsdrohnen das Wasser absuchen.

Acht tödliche Angriffe: Rekord im vergangenen Jahr

Im vergangenen Jahr hatte Australien einen Rekord an tödlichen Attacken der gefürchteten Raubfische verzeichnet: Acht Menschen wurden zu Tode gebissen – so viele wie seit 1934 nicht mehr. In den vergangenen fünf Jahrzehnten gab es in dem Land durchschnittlich einen tödlichen Angriff pro Jahr – 2019 sogar überhaupt keinen. Laut der Haiangriff-Statistik des australischen Naturschutzbundes Taronga wurden in diesem Jahr zuvor zwei Menschen bei Attacken verletzt, jedoch ist der Surfer von Tuncurry Beach das erste Todesopfer. (APA/dpa)

TT-Geburtstag: Jetzt eine von 76 Torten gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet automatisch.


Kommentieren


Schlagworte