Frau kam vom Gassigehen nicht heim: Suchaktion in der Sillschlucht

Eine großangelegte Suchaktion löste eine 49-jährige Einheimische am Montag aus, als sie von einem Spaziergang mit ihrem Hund nicht zurückkehrte. Polizisten entdeckten die Frau schließlich verletzt in der Sillschlucht.

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(Symbolfoto)
© TT / Thomas Böhm

Innsbruck – Weil eine 49-jährige Einheimische am Montag von einem Spaziergang mit ihrem Hund nicht zurückgekommen ist, alarmierte ihr Ehemann gegen 20.30 Uhr die Polizei. Die Frau konnte bei einer Suchaktion eine Stunde später in der Sillschlucht verletzt aufgefunden werden.

Die 49-Jährige war gegen 18 Uhr mit ihrem Hund zu einem Spaziergang vom Stift Wilten in Richtung Sillschlucht aufgebrochen und hatte ihr Mobiltelefon daheim gelassen. Als sie gegen 20.30 Uhr immer noch nicht zurückgekehrt war, machte sich ihre Ehemann Sorgen. Er alarmierte die Einsatzkräfte. Aufgrund des untypischen Verhaltens der Frau musste ein Unfall befürchtet werden, weshalb eine großangelegte Suchaktion eingeleitet wurde. Ein Suchflug des Polizeihubschraubers Libelle im Einsatzgebiet verlief bis zum Einbruch der Dunkelheit ergebnislos. Zwischenzeitlich begaben sich mehrere Polizeistreifen zu Fuß in die Sillschlucht und die Frau konnte schließlich gegen 21.30 Uhr von einer Polizeistreife der Polizeiinspektion Innsbruck-Saggen im Bereich der östlichen Sillschlucht verletzt aufgefunden werden. Sie war umgeknickt und hatte sich eine Knöchelverletzung zugezogen. Die Verletzte wurde von den Polizeibediensteten bei völliger Dunkelheit aus der Sillschlucht gebracht und anschließend von der Rettung in die Klinik Innsbruck eingeliefert.

Neben mehreren Polizeistreifen, dem Polizeihubschrauber Libelle und Polizeidiensthunden waren auch die Berufsfeuerwehr Innsbruck, die Feuerwehr Vill, die Bergrettung Innsbruck sowie die Rettung Innsbruck beteiligt. (TT.com)


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