2,3 Meter hoher Bronze-Aloys für Ischgler Kreisverkehr

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Künftig soll die Skulptur eines Skifahrers den Kreisverkehr bei der Silvretta­bahn schmücken. Sie stellt Skipionier Erwin Aloys dar.
© Zangerl

Ischgl – Die Gemeinde Ischgl setzt ihren Skipionieren ein Denkmal – der Kreisverkehr bei der Silvrettabahn soll künftig den „Vätern“ des Ischgler Skitourismus gewidmet werden. Im Zentrum des Kreisels steht eine überlebensgroße Bronzestatue vom Vordenker des Skigebiets, Erwin Aloys. Die 2,3 Meter hohe Statue, die ihn als Skifahrer zeigt und die mit Sockel 3,5 bis 4 Meter hoch sein wird, ist derzeit zum Guss in Telfs. Im kommenden Herbst soll sie mit einer Tafel, die außerdem mit Bild an Franz Griessemann, Rudolf Wolf und Franz Kurz erinnert, eingeweiht werden

Bis zuletzt wurde die Wahl des Motivs für die Skulptur, die von der Gemeinde in Auftrag gegeben worden war, offensichtlich nicht an die große Glocke gehängt und war wohl nur wenigen bekannt. So mancher war davon ausgegangen dass die Skulptur einen „neutralen Skifahrer“ darstellen wird. Auch der Gemeinderat war nicht eingeweiht, nur der Gemeindevorstand und der Aufsichtsrat der Silvrettaseilbahn AG, wo alle „wichtigen Ischgler Gremien“ vertreten sind, wie Bürgermeister Werner Kurz betont.

Gegenüber der TT sprach er von „mangelndem Informationsfluss“. Wen die Bronzeskulptur darstelle, sei Anschauungssache, hält Kurz am „neutralen Skifahrer“ fest.

Keinen Zweifel, dass es Aloys ist, lässt der Gestalter der Skulptur Christian Zangerl. „Sie schaut aus wie Erwin Aloys, es ist Erwin Aloys“, betont er. Das sei auch sein Auftrag gewesen. Für ihn sei es eine große Ehre, die Skulptur, die künftig an so einem zentralen Punkt steht, zu gestalten, betont er und vermutet, dass man Diskussionen vorbeugen wollte. Nicht jedem könnte die Wahl recht sein. „99 Prozent der Leute wissen aber, dass Erwin Aloys der Pionier des Skigebiets ist.“ Viele hatten dazu etwas beigetragen, auch finanziell. „Er war das Zugpferd und hatte die Idee“, betont Zangerl. (mr)

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