Tag im Zeichen der Biene: Wenn aus Innsbruck „Biensbruck“ wird

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Innsbruck – Anlässlich des heutigen Weltbienentages finden auch in Tirol diverse Veranstaltungen und Aktionen statt, die das Bewusstsein für die überragende Bedeutung der Insekten – für die Lebensmittelversorgung oder Artenvielfalt – stärken sollen.

Im Botanischen Garten der Universität Innsbruck eröffnet heute die Ausstellung „Von Einzelgängern und Geselligen“. Die Schau, die bis 1. November täglich von 8 bis 18 Uhr frei zugänglich ist, gibt einen umfassenden Einblick in das Leben und die Vielfalt der Wildbienen, wobei auch Aspekte wie Nahrungspflanzen, Gefährdung und Schutzmaßnahmen behandelt werden. Auf verschiedenen Blumenwiesen kann man die Tiere beobachten. Nistkästen, insektenfreundliche Struktur-elemente und Totholz im Garten sollen den Besuchern zudem Möglichkeiten aufzeigen, wie Wildbienenschutz in jedem Garten einfach umgesetzt werden kann.

Auch die ÖBB haben das Thema Bienen längst für sich entdeckt: Mit dem Projekt „Schienenbienen“ möchte die ÖBB-Infrastruktur AG den Bienen ein Stück Lebensraum auf ausgewählten Bahngrünflächen zurückgeben. Los geht es mit bundesweit acht ÖBB-Flächen, die als potenzielle Bienenstandorte definiert wurden. In Kooperation mit einem Netzwerk rund um den Imker Markus Bleich werden dort Bienenvölker angesiedelt. In Tirol ist das in der Nähe von Kematen sowie in Patsch der Fall. Ab Herbst wird dann auch eigener „ÖBB-Schienenhonig“ erhältlich sein.

Um auf das Gesamtprojekt aufmerksam zu machen, erhalten Hauptbahnhöfe in ganz Österreich am heutigen Weltbienentag vorübergehend sogar neue Stationsnamen: Aus Innsbruck Hauptbahnhof wird beispielsweise „Biensbruck Hauptbahnhof“, aus Bregenz wird „Bregenz am Honigsee“. (TT)

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