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Tätige Reue nach In-Sich-Geschäft mit Land Tirol

In der Landesverwaltung sind In-Sich-Geschäfte von zwei Beamten aufgeflogen. Der Schaden für das Land beträgt 100.000 Euro.

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Das Controlling im Landhaus hat die Unregelmäßigkeiten aufgedeckt und unter Mithilfe der involvierten Beamten aufgeklärt.

Von Peter Nindler

Innsbruck – Nach internen Überprüfungen schrillten Anfang Mai im Land die Alarmglocken: Im Zusammenhang mit dem Einkauf von Waren und Dienstleistungen für das Land Tirol wurden in einer Abteilung Unregelmäßigkeiten festgestellt. Zwei Beamte waren für die Beschaffung zuständig, zugleich haben die beiden die Produkte bei ihrer eigenen 2018 gegründeten Handelsfirma erworben. Für das Controlling im Land handelte es sich dabei um ein klassisches In-Sich-Geschäft. Die Beamten hatten das Land sowie die für die interne buchhalterische Abwicklung der Auszahlungen zuständigen Vorgesetzten unvollständig informiert. Sie verwalteten ihr eigenes Budget. Das Land Tirol bestätigte gegenüber der TT die Vorgänge und die Aufklärung des Falls.


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