Das Finale erfordert von der WSG noch einmal volle Konzentration

WSG-Cheftrainer Thommy Silberberger hebt vor dem letzten Match in Salzburg den warnenden Zeigefinger.

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Eines der vielen WSG-Highlights in dieser Saison – am 21. April feierten David Schnegg (l.) und Co. im Tivolistadion den ersten Bundesliga-Sieg über Salzburg. Am Samstag ist man nochmals beim Meister gefordert.
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Von Alex Gruber

Wattens – Das zehnte Bonusspiel im Meister-Play-off bei Meister Red Bull Salzburg ist am Samstag (17 Uhr) für die WSG Tirol, wenn man so will, ein Match für die „Galerie“. Nachdem Platz fünf nach dem 2:2-Remis gegen den WAC nicht mehr möglich ist, um viele Youngsters Transfergerüchte herumgeistern und einige wissen, dass sie in der nächsten Saison nicht mehr den grün-weißen Dress tragen werden, liegt die Gefahr eines Spannungsabfalls nahe.

Peitscht sein Team noch einmal für den letzten Bundesliga-Spieltag an – WSG-Cheftrainer Thomas Silberberger
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Genau deswegen haute Cheftrainer Thommy Silberberger am Donnerstag beim Training einmal kurz auf den Tisch: „Ich habe die letzten Tage ein bisschen zu viel Lockerheit gespürt. Wir müssen aber in Salzburg höllisch aufpassen, dass wir nicht unter die Räder kommen. Denn die fahren vor 3000 Fans sicher volle Kapelle“, mahnt Silberberger vor dem finalen Saisonspiel Vorsicht und höchste Konzentration ein. Denn: „Man nimmt die Eindrücke mit und wir wollen nicht mit einem Tragerl in die Pause gehen. Ich werde noch einmal eindringlich davor warnen.“

Bei den Bullen kehren mit Torjäger Sekou Koita und Mohamed Camara zwei Spieler zurück, die bei einer Länderspielreise vom malischen Mannschaftsarzt ein Medikament gegen Höhenkrankheit mit einem verbotenen Wirkstoff bekamen und daraufhin im Februar für drei Monate gesperrt wurden. Das Duo brennt nach der Zwangspause ganz sicher auf einen Einsatz, genauso wie sich Österreichs Serienmeister sicher für die 2:3-Niederlage am Tivoli revanchieren will.

Am Transfermarkt wurde mit Mario Andric ein Linksverteidiger präsentiert. Die Antwort auf die Frage, ob mit dem 23-Jährigen als Back-up oder Fixstarter geplant wird, geht Hand in Hand mit der Entscheidung ob der verlässliche Routinier Flo Buchacher an Bord bleiben kann. Die Leihgaben Nikolai Baden Frederiksen (Juve) und David Schnegg (LASK) laufen in Salzburg sicher das letzte Mal im WSG-Dress auf. Es wird bei den Bullen schwer, einen süßen Abschied zu liefern.

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