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ÖVP drängt darauf, Alpentherme Ehrenberg in Reutte aufzusperren

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Von Helmut Mittermayr

Reutte – Die Wiedereröffnung der Alpentherme Ehrenberg erfolgt frühestens im Laufe des Juni – gibt der Bad- und Saunabetrieb auf seiner Homepage bekannt. „Eine Öffnung mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen wäre aber bereits ab 19. Mai möglich gewesen. Für die VP-Fraktion im Reuttener Gemeinderat stellt das eine unverständliche Vorgangsweise dar“, sagte Vize Klaus Schimana am Ende der Reuttener Gemeinderatssitzung. Die Menschen würden sich nach Erholung, sportlichen Aktivitäten und einem Stück mehr Normalität sehnen und dies auch bei ihm deponieren. Zudem sei während der Pandemie Steuergeld von mehr als 800.000 Euro in die Therme geflossen, was Reutte viel Geld sparen geholfen habe – da müsse man aufsperren. „Dass das Bad jetzt nicht öffnet, weil finanzielle Einbußen zu erwarten sind, ist für mich nicht nachvollziehbar und eine unsensible Entscheidung seitens der Verantwortlichen in der Therme“, so Schimana. Seine VP-Fraktionskollegen äußerten sich gleichlautend.

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Auch die Mandatare der Bürgermeister-Mehrheitsliste fanden eine geöffnete Therme begrüßenswert, blieben aber skeptisch wegen der Pandemie-Vorschriften, die im Gemeinderat ja keiner genau kenne. VBM Gerfried Breuss wies etwa darauf hin, dass es „einen Riesenunterschied mache, ob etwa 10 oder 20 Quadratmeter pro Saunagast vorgeschrieben“ seien.

BM Günter Salchner erklärte, dass es wenig Sinn mache, gegen die Einschätzung des Betreibers – eines Fachunternehmens, mit dem die Kommune seit Jahren zufrieden ist – aufzusperren. Seines Wissens seien auch die Verhandlungen der Bäder mit der Regierung über das genaue Prozedere noch im Gange. Salchner sagte Schimana aber zu, dass er das Gespräch darüber suchen werde. Passenderweise stehe in Kürze eine Sitzung mit den Thermenbetreibern an.


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