Bilder aus Tirol als Mutmacher für Kinder in Flüchtlingslagern

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Die Zeichnungen zum Thema „Freundschaft“ sollen Flüchtlingskindern zeigen, es gibt viele, die helfen wollen.
© Diözese Innsbruck

Innsbruck – Wochenlang haben Hunderte Kinder in Österreich gezeichnet, Spenden gesammelt und Briefe an 2200 Kinder in den griechischen Flüchtlingslagern geschrieben. Darunter waren auch Schüler von 36 Tiroler Volks- und Sonderschulen. „Eine erste Ladung mit Zeichnungen und Geschenkspaketen ist in den Lagern am Festland und auf Lesbos angekommen, berichtet Judith Jetzinger, Fachinspektorin Religon. Demnächst soll ein Video von der Übergabe in den Schulen eintreffen.

Das Projektteam bestehend aus Tiroler FSG, Schwester Notburga, Nik Neureiter und Peter Lorenz – Wochenende für Moria – und Doro Blancke sammelte Sachspenden, wie etwa Hygieneartikel. Die Zeichnungen sollen Mut machen: „Liebevoll gestaltete Kuverts mit tollen Bildern sind entstanden, Freundschaft hat viele Gesichter“, sagt Jetzinger.

Für das Projektteam sei diese Aktion eine Möglichkeit, um auf die verheerende Situation der Flüchtlingskinder hinzuweisen, so Neureiter: „Wir müssen versuchen, die Not zu lindern – solange die Regierung es uns verwehrt, dass wir Kinder zu uns holen, um ihnen hier ein Leben in Würde zu ermöglichen.“ (pla)


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