Montessori-Schule in Innsbruck: Lösung zeichnet sich ab

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Sollte die Schule doch weitergeführt werden, könnte der Unterricht am bisherigen Standort in der Schlachthofgasse erfolgen.
© Rita Falk / Tiroler Tageszeitung

Innsbruck– Der Bericht der Tiroler Tageszeitung zur Schließung der Montessori-Schule in der Schlachthofgasse in Innsbruck hat einiges ins Rollen gebracht.

Besorgte Eltern hatten sich an die TT gewandt, wurden sie doch per Einschreiben darüber informiert, dass ihre 40 Kinder ab Ende August keinen Schulplatz in der Privatschule mehr gehabt hätten. Nicht nur die Eltern, sondern auch die Bildungsdirektion und die Politiker wurden vom Schritt der Schulleitung völlig überrascht.

Wie berichtet, ist der Standort Schlachthofgasse nicht das Problem. Da es jedoch noch weitere Anfragen bei der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) diesbezüglich gab, hält Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi noch einmal fest, dass „wir alles getan haben, um den Fortbestand der Schule am Standort Schlachthofgasse baurechtlich abzusichern – das ist auch gelungen“. Der Mietvertrag wurde nicht seitens der IIG gekündigt. Willi weiter: „Er wurde seitens der Schule nicht verlängert. Uns hat der Schritt der Schulleitung selbst überrascht.“

Das ist auch eine gute Nachricht: Sollte die Schule doch weitergeführt werden, könnte der Unterricht am bisherigen Standort in der Schlachthofgasse erfolgen.

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Derzeit gibt es intensive Gespräche zwischen Elternvertretern, Landesschulrat und der Politik. Man wolle noch nicht zu viel versprechen, aber eine gute Lösung zeichne sich bereits ab, hieß es am Freitag. (pla)


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