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Odyssee eines Pakets: Post entschuldigt sich für „menschlichen Fehler"

Wenn die eine Hand nicht weiß, was die andere tut, oder wie Hilfsbereitschaft durch unnötige Bürokratie erschwert werden kann.

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Eine bulgarische 24-Stunden-Hilfe wartet immer noch auf ihr Hilfspaket.
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Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Insgesamt 40 Euro für ein Paket nach Bulgarien, das gar nicht abgeschickt wurde: 20 Euro bei der Annahme in einem Innsbrucker Postamt und weitere 20 Euro, um es im Postamt Thaur wieder abholen zu dürfen. Denn mit der Adresse in kyrillischen Schriftzeichen konnten die Mitarbeiter – anders als zuerst zugesagt – dann doch nichts anfangen. Um es noch einmal auf den Weg zu schicken, wären weitere 20 Euro fällig, also insgesamt schon 60 Euro – „so viel, wie unsere 24-Stunden-Hilfe in ihrem Heimatland in einem Monat als Pension bekommt“, erzählt Gerhard Heinzle aus Thaur.


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