Taschengeld oder Stipendium: Keine Almosen in der Pflege

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Die Gewerkschaft fordert in der Pflegeausbildung eine faire Entlohnung.
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In der schwarz-grünen Landeskoalition wird es noch einiges zu diskutieren geben. Dann nämlich, wenn es um weitere Attraktivierungsschritte in der Pflege(-ausbildung) geht. Wie berichtet, fordern die Grünen gerade während der Ausbildungszeit (insbesondere für Umsteigerinnen) eine Entlohnung ähnlich jener, wie sie in Polizeischulen mit 1765 Euro brutto im Monat im ersten Jahr fixiert ist. Von Seiten der ÖVP spricht Gesundheitslandesrätin Annette Leja indes vorerst nur von der Weiterentwicklung im Bereich Stipendien und Praktika-Entschädigungen. Vom AZW kommt der Vorschlag ans Land, die „Taschengeld“-Regelungen auszuweiten.

Von Letzteren hält die Gewerkschaft GPA nichts. Sie lädt heute (15 Uhr, Landhausplatz) unter dem Motto „Fair statt prekär“ zur Kundgebung. Harald Schweighofer fordert eine Bezahlung von mindestens 950 Euro für Praktikatinnen ein. Schweighofer verweist darauf, dass u. a. Studierende der Fachhochschule für Gesundheitsberufe bis zu 2000 Praktikumsstunden in den Betrieben zu leisten hätten, für welche ansonsten eine Pflegeassistentin eigens bezahlt werden müsste. „Ein Taschengeld oder Stipendium können sich AZW und Politik sparen“, so Schweighofer. (mami)

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